Investition in die Zukunft von 3D – Unternehmer Dr. Michael Göde beteiligt sich an TriLite Technologies GmbH

Dr. Michael Göde, Inhaber der GÖDE Gruppe, beteiligt sich an dem österreichischen Technologieunternehmen TriLite Technologies. Das Start Up arbeitet an einer neuen Technologie für großformatige 3D-Darstellungen im Außenbereich. Angestoßen wurde die Kooperation über die Business Angels Frankfurt.

Haushohe dreidimensionale Projektionen, die ihren faszinierenden Effekt ganz ohne besondere Brille erbringen – das klingt nach Science Fiction und soll trotzdem bereits in wenigen Jahren mithilfe der Technik der TriLite Technologies GmbH Realität werden.
Um die Entwicklung dieser wegweisenden Technik zu unterstützen, beteiligt sich Dr. Michael Göde, Gründer und Inhaber der international tätigen GÖDE Gruppe, an dem jungen österreichischen Technologieunternehmen. Mit seiner Beteiligung an TriLite Technologies unterstützt Dr. Göde insbesondere die Forschungs- und Entwicklungsarbeit des Unternehmens, das auch schon im EUREKA Eurostars Förderprogramm der Europäischen Union aufgenommen wurde und durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft unterstützt wird.

TriLite Technologies verspricht neuartiges 3D-Erlebnis durch Lasertechnologie
Die TriLite Technologies GmbH mit Sitz in Neutal südlich von Wien setzt bei der Realisierung ihrer Idee auf neueste Lasertechnologie. Ein in der Größe modular und fast unbegrenzt aufbaubares 3D-Laserdisplay erzeugt dabei die dreidimensionalen Bilder, für deren Betrachtung keine störenden Brillen mehr nötig sind und die so eine völlig neue optische Wirkung entfalten.

Mikroskopische Laserdioden in den Farben Rot, Grün und Blau sind die Grundlage der Projektionstechnologie. Aus ihnen werden die räumlich wirkenden Bildmotive zusammengesetzt. Mikrospiegel projizieren für jedes Auge eines Betrachters ein leicht versetztes Bild, sodass sich ein realistisches räumliches Seherlebnis ergibt. Da eine spezielle Brille, wie man sie aus 3D-Kinofilmen kennt, für den dreidimensionalen Effekt nicht mehr nötig ist, wird die Technologie auch als autostereoskopisches 3D bezeichnet.

Neuartiges 3D-Erlebnis: Anwendungsbeispiel autostereoskopisches 3D auf dem Times Square, New York (Visualisierung)

Neuartiges 3D-Erlebnis: Anwendungsbeispiel autostereoskopisches 3D auf dem Times Square, New York (Visualisierung)
Bildrechte: TriLite Technologies GmbH

„Die einzigartigen sogenannten 3D-Pixel befinden sich derzeit noch in der Entwicklungs- und Testphase, doch die Marktreife ist bereits absehbar“, sagt Diplom-Ingenieur Dr. techn. Franz Fidler, Technischer Direktor bei TriLite Technologies. „Wir gehen davon aus, dass die Technologie in zwei bis drei Jahren einsatzbereit sein wird“, so Diplom-Ingenieur Jörg Reitterer, der als Forschungs- und Entwicklungsingenieur bei TriLite Technologies tätig ist.

Die Einsatzmöglichkeiten für die neue Technologie sind vielfältig. „Sie reichen von großformatigen 3D-Darstellungen für öffentliche Filmvorführungen oder Sportereignisse über dreidimensionale Projektionen für Werbezwecke bis hin zu räumlich dargestellten Verkehrsleitsystemen“, erklärt Ferdinand Saint Julien-Wallsee, Geschäftsführer des Unternehmens.

Wirtschafts- und Innovationsförderung zugleich
Die Beteiligung des Aschaffenburger Unternehmers Dr. Michael Göde an dem Start-Up TriLite Technologies kam über die Business Angels Frankfurt zustande, ein Forum, das erfahrende Unternehmer, Investoren und Start Ups zusammenbringt. „Als Mitglied der Business Angels liegt mir die Förderung vielversprechender Unternehmensideen am Herzen“, so Dr. Michael Göde. „Da ich mich mit der GÖDE Stiftung auch auf dem Gebiet naturwissenschaftlicher Forschung und technischer Entwicklung engagiere, hat mich das Projekt von TriLite ganz besonders fasziniert“, erklärt der Unternehmer, der seit 35 Jahren im Versandhandel für Sammlerartikel erfolgreich ist und mit Antaris Solar auch den internationalen Photovoltaikmarkt bedient.

Auch bei TriLite Technologies begrüßt man die Unterstützung durch den erfahrenen Unternehmer Göde. „In unserer Zusammenarbeit profitieren wir nicht nur von der finanziellen Förderung für unsere Forschung und Entwicklung. Auch in strategischer Hinsicht ist das Engagement von Dr. Göde ein großer Gewinn für uns“, so Ferdinand Saint Julien-Wallsee, und er setzt hinzu „Unser Dank geht natürlich auch an die Business Angels Frankfurt, die uns diese wertvolle Zusammenarbeit überhaupt erst ermöglicht haben.“